1         Installation
1.1      Installationshinweis
2         Netzwerkeinstellungen
2.1    Weitere Netzwerkkarte konfigurieren
3         Dienste
3.1.    Samba - Roaming-Profiles deaktivieren
3.2      SpamAssassin 
3.3  Squid Cache löschen
4         Verzeichnisse / Freigaben
4.1      CD-Images Laufwerk
4.2      Öffentliches Verzeichnis
4.3      Tausch Verzeichnis
5         Skripte / Tools
5.1      Weitere Festplatte in ISERV einbauen
5.2      Backup einrichten
5.3      Tägliche Datensicherung einer Datei
6         Interne Einstellungen
6.1      Externen Link in die Navigation einbinden
6.2      Druckertreiber einbinden
7         Diverses
7.1      Selfhost.de - Einstellungen
7.2      PHP und MySQL mit Iserv
7.3      Server hinter dem ISERV aus dem Internet erreichbar machen
7.4      CD / Floppy mounten
7.5      Squid-Guard installieren
7.5.1. Squid-Guard Listen regelmäßig aktualisieren
7.6      MRTG einrichten
7.7      PORTS
7.8.1 Modul Mediothek installieren
7.8.2. Modul CHAT lokal nur für bestimmte Gruppen erreichbar machen
7.9. Remotezugriff auf Workstation hinter dem ISERV
7.10. IServ hinter einem DSL-Router betreiben
8         FAQ
8.1      Computer wird bei Internet Freischalten / Sperren nicht angezeigt
8.2      Löschen einer Gruppe und auch ihrer Mitglieder
8.3      Klassen versetzen
8.4      Konfigurationsdateien direkt verändern und schreibschützen
8.5      Loginscripts in Abhängigkeit von der Gruppenzugehörigkeit
8.6      DATENSICHERUNG zurückspielen
8.7. Wie ist es machbar, die Daten einer bestehenden Iserv-Installation (Benutzer, Gruppen, Home-Verzeichnisse, Rechnerliste...) in eine neue Iserv-Installation zu importieren?
8.8 RSYNC übers Netzwerk
8.9. Bootvorgang wird durch Aufforderung zum Filesystemcheck unterbrochen
8.10. Usern eine Shell geben

9 Software im Netz installieren

9.1 Denken und Rechnen

1         Installation

1.1      Installationshinweis

Hostname: iserv.schulname.de

IP: 192.168.0.254            an    ETH0

Arbeitsgruppe: Schule

 

2         Netzwerkeinstellungen

2.1    Weitere Netzwerkkarte konfigurieren

            Z.B. für eth1

/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth1                                 editieren

 

# Autogenerated by IServ lan-configure

DEVICE=eth1

BOOTPROTO=static

IPADDR=10.1.20.35

NETMASK=255.255.255.0

GATEWAY=10.1.20.1

ONBOOT=yes

 

            /etc/init.d/network restart

            iservchk

 Das restriktive Routing zwischen beiden Karten stellt man so ein:

iptables -I FORWARD -s 192.168.0.0/16 -d 192.168.0.0/16 -j REJECT

Allerdings hält es so auch nur bis zum nächsten (Ent-) Freischalten.

3         Dienste

3.1    Samba - Roaming deaktivieren

           

/etc/samba/smb.conf               editieren

 

      ...

      [Domain Server]

      ...

      logon path ...          logon path =“”            deaktiviert Roaming

      logon drive = h:

      logon script  ...

 

iconf save /etc/samba/smb.conf

iservchk

 

3.2      SpamAssassin

3.2.1      Domain freischalten

In         /etc/mail/spamassassin/local.rf

                        whitelist_from *@domain.de

 

einfügen

 

3.2.2      Nach Wörtern filtern

/etc/mail/spamassassin/local.cf              editieren
[Siehe Angelaschule]


Ein nettes Tutorial zum Einsteigen findet man z.B. auf:


http://wiki.apache.org/spamassassin/WritingRules

Auf unserem Server lief sendmail unzuverlässig. # service MailScanner zeigte Fehler bezüglich incoming und/oder outgoing sendmal an.

Ich habe nach dem Windows-Verfahren (Neustart) nun den erwünschten Filter-Erfolg.

3.3 Squid Cache löschen

/etc/init.d/squid stop
/
bin/rm -rf /var/spool/squid/
*
/etc/init.d/squid start

4         Verzeichnisse / Freigaben

4.1      CD-Images Laufwerk

Alle User können nur lesend/ausführend auf die Daten zugreifen.
Admins können via SAMBA-Freigabe auch hinzufügen oder löschen

 

            mkdir /images

            chown –R admins:admins /images/

            chmod –R 2775 /images/

           

            /etc/samba/smb.conf.local                  editieren

 

                                    [images]

                  comment = CD-ISO-Images

                  path = /images

public = yes

writeable = yes

                  inherit permissions = yes

                  printable = no

                  map system = yes

                  map hidden = no

     

 

/var/iserv/netlogon/Local.bat  editieren

net use i: \\iserv\images /persistent:no

                 

            service smb restart

 

 

4.2      Öffentliches Verzeichnis

 Alle User können wahllos speichern und löschen. Diese Freigabe ist eine Datenschleuder.

            mkdir /public

            chown –R admins:admins /public/

            chmod –R 2777 /public/

           

            /etc/samba/smb.conf.local                  editieren

 

                                   [public]

                  comment = oeffentliches Verzeichnis

                  path = /public

public = yes

writeable = yes

                  inherit permissions = yes

                  printable = no

                  map system = yes

                  map hidden = no

     

 

/var/iserv/netlogon/Local.bat  editieren

net use p: \\iserv\public /persistent:no

                 

 

            service smb restart

 

4.3      Tausch Verzeichnis

Sobald von jemandem ein Verzeichnis erstellt wurde hat nur der Besitzer die Schreibrechte unterhalb des Ordners auf die Dateien. Damit das dauerhaft funktioniert muss das Verzeichnis mindestens eine Datei enthalten! Ein leeres Verzeichnis kann gelöscht werden.

mkdir /tausch

                        chown –R admins:admins /tausch/

                        chmod –R 2777 /tausch/

           

                        /etc/samba/smb.conf.local                  editieren

    

[tausch]

comment = Tauschordner

path = /tausch

public = yes

writeable = yes

inherit permissions = no

printable = no

admin users = @admins

force create mode = 644

force directory mode = 755

map system = yes

map hidden = no

 

/var/iserv/netlogon/Local.bat  editieren

net use t: \\iserv\tausch /persistent:no

                 

 

            service smb  restart

 

5         Skripte / Tools

5.1      Weitere Festplatte in ISERV einbauen

            nachdem sie vom BIOS erkannt wurde

 

            fdisk /dev /hdb                       (m=Hilfe)

                        n                      8        neue Partition

                           p                   8        primäre Partition

                              1                8        1. Partition

                                   ... ...     8        Anfang ... Ende ...  Größe

                        w                     8        Tabelle auf Disk schreiben

 

            mkfs.ext3 /dev/hdb1

 

5.2      Backup einrichten

 

            mkdir /backup                       z.B 2. Platte für Backup

           

            in /etc/fstab                            folgende Zeile einfügen  und  speichern

                        /dev/hdb1                   /backup           ext3     defaults          1 1

 

                        mount –a

           

            Backupscript besorgen…

 

            cd /etc/cron.daily

                        wget http://mzo-support.de/downloads/z-rsync

 

            chmod 755 z-rsync

 

5.3      Tägliche Datensicherung einer Datei

 

            Gruppe ‚Englisch’ anlegen

            User -> ‚Gruppe Enlisch’ (z.B. via Liste) (ohne Neuerstellung der Gruppe)

            Lehrer -> ‚Gruppe Englisch’

            Datenordner unter Gruppe ‚Englisch’ anlegen

                        Gruppen->       Englisch->       Daten

Gruppe ‚Englisch-Admin’ anlegen

            Lehrer -> ‚Gruppe Englisch-Admin’

            Datenordner unter Gruppe ‚Englisch-Admin’ anlegen

                        Gruppen->       Englisch-Admin->        Daten

 

            mkdir /var/iserv/custom/scripte

                        englisch-daten-sichern           editieren

 

                        #!/bin/sh

cd /group/englisch-admin/Files/Daten

cp /group/englisch/Files/Daten/test.txt test.txt

cp test.txt test-`date +%Y.%m.%d`.txt

 

 

            cd /etc

                        crontab            editieren

     

# Datensicherung

# jeden Tag um 23:00 werden die Englisch-Daten gesichert 

00 23 * * * root /var/iserv/custom/scripte/englisch-daten-sichern

 

 

 

6         Interne Einstellungen

6.1      Externen Link in die Navigation einbinden

            cd /opt/iserv/idesk/nav

            xxfile.mod                                       Datei einfügen

                        z.B. Datei                             35file.mod    einfügen

            Eine Zeile:    <? TreeNode("Trouble-Ticket-System",w

"http://www.medienzentrum-osnabrueck.de/otrs/index.pl",w

            "logomzo4");?>

                                                                                   d.h. in der Navigation

                                                                                              wird ein Eintrag zwischen

                                                                                              Punkt 30 und 40 eingefügt

6.2      Druckertreiber einbinden

 PPD Dateien findet man am besten via www.linuxprinting.org

Verzeichnis für Druckertreiber:  /usr/share/cups/model/. 
Dies ist der Ort für die ,,Bevorratung`` von PPDs. Dort werden sie von CUPS gesucht, wenn man einen Drucker über das Web-Interface installieren will.
Der Name der PPD kann ruhig so bleiben wie er ist, beispielsweise INFNH47.PPD für einen Drucker infotec 4700; das Zeilenendezeichen braucht nicht auf die UNIX-Konvention konvertiert zu werden - CUPS kommt damit automatisch klar.
Dann auf der Kommadozeilenebene CUPS stoppen und neu starten: service cups restart
Der Treiber wird nun von CUPS angeboten.


Wo befinden sich die PPDs für installierte Drucker?

In /etc/cups/ppd/ findest du je eine PPD für jeden installierten Drucker. Dabei hat sie den von Ihnen vergebenen Druckernamen als Hauptteil vor der ppd-Endung. Eine PPD, die zu einem Drucker mit dem bei der Installation festgelegten Namen infotec4700 gehört, wird aus dem Verzeichnis /usr/share/cups/model/ (wo es evtl. noch INFNH47.PPD heisst) in das Verzeichnis /etc/cups/ppd/ kopiert und erhält dann den Namen infotec4700.ppd. Dies geschieht automatisch.

Während die PPD in /usr/share/cups/model/ jeweils im Originalzustand verbleibt, wird in die PPD in /etc/cups/ppd/ von Fall zu Fall eine andere Default-Einstellung eingetragen.

 

7         Diverses

7.1      Selfhost.de - Einstellungen

            SMTP-Relay

                        Server:                       mail.selfhost

                        Benutzername:          postmaster%domainname.de

                        Kennwort:                  PWD für Relaying

 

7.2      PHP und MySQL mit Iserv

 

Da Iserv selbst viele PHP-Skripte und eine SQL-Datenbank zur Verwaltung des Systems verwendet, ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, Benutzer eigene PHP-Skripte direkt auf Iserv ausführen zu lassen.

Hierzu sollte ein zweiter Server eingesetzt werden, auf dem eine Linux-Distribution, Apache, PHP und MySQL installiert ist, sofern dies gewünscht wird.

 

Beispiel:

Iserv:                                                    192.168.0.1

Webserver:                                         192.168.0.42

Name der Benutzergruppe:             if12-13

 

Schritt 1: Exportieren Sie den Homepage-Ordner der betreffenden Gruppe per NFS auf dem ISERV!

 

Dazu folgende Zeile in /etc/exports hinzufügen:

/group/if12-13/Homepage         192.168.0.42(ro)

 

“ro” stellt sicher, dass der Ordner nur schreibgeschützt exportiert wird.

 

Folgende Befehle fügen den Portampper und den NFS-Server zu den Startskripten hinzu:

 

chkconfig -add portmap

chkconfig -add nfs

 

Starten Sie den Portmapper und danach den NFS-Server:

 

/etc/init.d/portmap start

/etc/init.d/nfs start

 

Schritt 2: Mounten Sie das exportierte Verzeichnis am zweiten Webserver.

 

Beispiel (Eintrag in der Map des Automounters /etc/auto.nfs):

 

if12-13         -fstype=nfs,rsize=8192,wsize=8192       192.168.0.1:/group/if12-13/Homepage

 

Über einen Symlink haben wir jetzt auf unserem Beispielsystem unterhalb des Stammverzeichnisses des Webservers (/var/www/if12-13) eingebunden:

 

ln -s /nfs/if12-13 /var/www/if12-13

 

Schritt 3: Einen „Reverse Proxy“ auf Iserv eintichten.

 

In /etc/httpd/conf/httpd.conf folgende Zeilen aktivieren:

 

LoadModule proxy_module       modules/libproxy.so

AddModule mod_proxy.c

 

Folgende hinzufügen:

 

# If12-13 Gruppe darf PHP/MySQL nutzen auf webdrache.gsg-osnabrueck.de

ProxyPass /if12-13 http://192.168.0.42/if12-13

 

Apache neustarten: /etc/init.d/httpd restart

 

Aufrufen der Homepage über http://www.gsg-osnabrueck.de/if12-13.

NICHT: http://if12-13.gsg-osnabrueck.de (Version OHNE PHP/MySQL)

 

 

7.3      Server hinter dem ISERV aus dem Internet erreichbar machen

 

            /etc/http/conf/httpd.conf                       editieren

                        ....

                        LoadModule proxy_module       modules/libproxy.so              ~ Zeile 243

                        AddModule mod_proxy.c                                                                  ~ Zeile 321

….

ProxyPass /xampp/ http://10.10.10.21/xampp/                        ~ Zeile 1214

                       

            /etc/init.d/httpd restart

 

Hilfe:

                        ProxyPass /informatikkurs/ http://10.10.10.21/xampp/

                                               á                                á             á  

                                                                                                 Pfad des Servers hinter ISERV

                                                                                                 (kann auch fehlen)

                                                                                  IP des Servers hinter ISERV

                                     Pfad des ISERVs z.B. www.iserv.de/informatikkurs

 

                                              

7.4      CD / Floppy mounten

 

mount /dev/cdrom /mnt/cdrom

            umount /dev/cdrom

 

mount /dev/fd0 /mnt/floppy

            umount /dev/fd0

 

7.5      Squid-Guard installieren

 

                        download neuste Blacklist    (www.squidguard.org)

 

www.linux-kernel.at

           

            Download-Module     -> RPMS ->   ...Read-Hat7.3  -> 

 

            die Dateien    db4-4.0.14-11.i386.rpm

                                   squidGuard-1.2.0-4.i386.rpm

                                               download neuste Blacklist    (www.squidguard.org)

                                                           in /var/lib/squidGuard/          kopieren

mit       rpm –i db4-4.0.14-11.i386.rpm

rpm –i squidGuard-1.2.0-4.i386.rpm                        (   evtl mit   --force  falls alte Version vorhanden ist)

 

 

unter /var/log/

mkdir squid                chown –R squid:root squid/

mkdir  old                   chown –R squid:root old/

            cd old

            mkdir squid    chown –R squid:root squid/

 

 

 

in /opt/iserv/usr/templates

            squid.conf

                        redirect_program /usr/bin/squidGuard

 

            chhmod 444 squid.conf

 

in /etc/squid/

            squidGuard.conf                                bearbeiten  (siehe extra Datei)

 

cd /var/lib/

            chown –R squid:root squidGuard/

 

cd /var/log/squid/

            chown squid:root sqiudGuard.log

 

cd /var/lib/squidGuard

            squidGuard –C all

            chown –R squid:root blacklists/

 

/etc/init.d/squid restart

*****+

neue Liste in /var/lib/squidGuard legen

            tar –xvzf blacklists.tar.gz

            chown –R squid:root blacklists/

            squidGuard –C all                                         !!!!!!  nicht bei Update

            chown –R squid:root blacklists/

 

/etc/init.d/squid restart

 

7.5.1.      Squid-Guard regelmäßig aktualisieren

Als root an der Konsole anmelden

#cd /etc/cron.weekly 

#[RETURN]

#wget http://www.mzo-support.de/downloads/update_squidguard-listen

#[RETURN]

#chmod 755 update-squidguard

#[RETURN]

7.6      MRTG einrichten

(Ist inzwischen durch RRD-ersetzt worden)

Daten aus Admins /mrtg kopieren:

            Inhalt von       data –>  /var/www/html/mrtg/data/

                                   Restl. 3 -> /etc/mrtg              (vorhandenes Dateien überschreiben)

 

            chmod 775 /etc/mrtg/d*

           

vi /var/log/mrtg.log                (neue Datei erstellen)

            q!

 

vi /etc/crontab

 

            hinter ....mrtg.cfg :

                        ...... mrtg.cfg 2> /var/log/mrtg.log                (Meldungen dorthin schreiben)

 

vi /etc/httpd/conf/httpd.iserv.conf

            Zeile mit Alias ../usage/        kopieren und darunter einfügen

                                                           Dann usage durch mrtg ersetzten

 

/etc/init.d/httpd restart

 

iconf save /etc/httpd/conf/httpd.iserv.conf

 

7.7      PORTS

die auf dem Router freigeschaltet sein sollten:

80                    HTTP

25                      SMTP

110                             POP3

22                                 SSH

443                             HTTPS

220                             IMAP

21                                 FTP

631                  CUPS

           

 7.8.1. Modul Mediothek installieren:

            rpm -i iserv-library-5.08.26-0.i386.rpm
            (läuft ohne Meldung durch)
            iservchk

 Falls nur DATEN BEARBEITEN bei der Medieneingabe zu sehen ist:

    die im Ordner Download befindliche Datei library.sql nach /opt/iserv/usr/sql/create kopieren und die alte überschreiben bzw. löschen:
geht z. B. mit dem mc oder so: cp [pfad] library.sql /opt/iserv/usr/sql/create/
2. Folgenden Befehl ausführen: /opt/iserv/sbin/chkdb -r
Es erscheint am Ende alter.

Ab nun sollte jede neue Bücherei mit der ISBN-Suche ausgestattet sein. Die alte sollte also gelöscht werden. Wenn da jetzt schon wichtige Daten drin sind, dann sollte zusätzlich noch der folgende Befehl ausgeführt werden:
psql iserv postgres -c 'UPDATE library_conf SET search_ddb = '1';' 

7.8.2. Modul CHAT lokal nur für bestimmte Gruppen erreichbar machen

Herausgekommen sind zwei neue Versionen; die erste (chat-whitelist.patch.txt) macht aus dem Patch eine Whitelist, soll heißen:
1) wenn der Chat aus ist, dann ist er auch aus und niemand kann chatten
2) wenn der Chat an ist und die GrpChat-Option in der Config-Datei ist leer (GrpChat = () ), ist der Chat "ganz normal", also wie vorher
3) wenn der Chat an ist und die GrpChat-Option enthält Gruppen (z. B. GrpChat = ("admins") ), dann dürfen nur Mitglieder der angegeben Gruppen chatten

Die zweite Version (chat-whitelist-v2.0.patch.txt) beinhaltet die obige Version; allerdings können die Leute, die durch Punkt 3 ausgesperrt werden, nur innerhalb des lokalen Netzwerkes (192.168.*)
nicht chatten. Von zuhause aus können sie es aber.

Installation:
1) Die Datei chat-whitelist.patch.txt oder chat-whitelist-v2.0.patch.txt auf den IServ kopieren; beispielsweise im IDesk nach Dateien -> Eigene.
2) Als root am Server anmelden und in das Verzeichnis wechseln, in dem der Patch liegt; nach diesem Beispiel mit "cd /home/<accountname>/Files".
3) Den Patch mit "patch -p0 -i allow-chat-for-groups.patch.txt" anwenden.
-p0 weist patch an, die vollständigen Pfade in der Patchdatei zu nutzen und nicht etwa die Dateien im aktuellen Verzeichnis oder sonstwo zu suchen; -i weist patch an, den Patch aus der angegebenen Datei zu laden.
Ich würde davon abraten, den Parameter -b mit anzugeben. Dieser Parameter würde patch anweisen, ein Backup der Original-Datei (dateiname.orig) anzulegen; in einigen der Ordner liest IServ dann diese Dateien /auch/ mit ein und dann hat man z. B. wie ich den "chat"-Eintrag 2mal in der Config-Datei...)
Anschließend muss einmal iservchk ausgeführt werden, damit die Config-Datei von IServ um die neuen Einstellungen erweitert wird.
4) Soll der Patch wieder deinstalliert werden, so lässt sich dies mit "patch -p0 -R -i allow-chat-for-groups.patch.txt" erreichen (-R = reverse).

7.9. Remotezugriff auf Workstation / Server hinter dem ISERV (XP Home)

       Remotezugriff auf Workstation / Server  hinter dem ISERV (XP PRO)

7.10. IServ hinter einem DSL-Router betreiben

/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg.eth0 auf  ifcfg.eth1 kopieren (oder manuell die Eintragungen aus eth0 in eth1 übernehmen)
eth1 mit Editor öffnen (falls nicht schon geschehen)
in Zeile DEVICE=eth0 in eth1 ändern, IP-Adresse aus dem lokalen Bereich (192.168.0.xxx normalerweise) eintragen,
Nach der Zeile NETMASK eine Zeile einfügen
GATEWAY=IP.des.Routers.eintragen
Speichern, schließen,
# /etc/init.d/network restart
# iservchk

8         FAQ

 

8.1      Computer wird bei Internet Freischalten / Sperren nicht angezeigt

Es fehlt bei den betr. PCs noch ein Eintrag im Feld "Anzeige"

Es muß im Feld "Anzeige" ein "." stehen, dann klappts auch mit der Freischaltung

 

8.2      Löschen einer Gruppe und auch deren Mitglieder

 

auf der konsole könnte man das so lösen, natürlich nur, wenn _alle_ mitglieder gelöscht werden sollen:

# iservuserdel $(iservid -s users "<gruppe_deren_mitglieder_gelöscht_werden_sollen>"|tr , " ")

 

dann muss nur noch die gruppe gelöscht werden, entweder über die oberfläche, oder wo wir schonmal dabei sind:

# iservgroupdel "<gruppe_deren_mitglieder_gerade_gelöscht_wurden>"

 

 

8.3      Klassen versetzen

Schüler in Klassen zusammenfassen (aus Linux-Sicht Gruppen); Funktionen:

Versetzen aller Schüler (Ändern der Gruppe 7lf2 in 8lf2 etc.)

 

Dazu reicht es, einfach über die Oberfläche am Ende des Schuljahres die jeweiligen Gruppen manuell umzubenennen. Die Zuordnungen zu den Schüler bleiben erhalten.

Alternativ kann man die Gruppen auch nach Jahrgängen benennen, so dass der Gruppenname - und damit die Homepage- und Mail-Adresse - erhalten bleibt.

 

 

8.4      Konfigurationsdateien direkt verändern und schreibschützen

Am Beispiel smb.conf

iconf save /etc/smb.conf

 

Trotzdem kann es natürlich manchmal praktisch sein, eigene Änderungen an Konfigurationsdateien vorzunehmen. Wenn möglich haben die Dienste dazu noch eine zweite Konfigurationsdatei für eigene Einstellungen, bei Samba z.B. smb.conf.local. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, die Konfigurationsdateien direkt zu verändern und dann mit "chattr +i" schreibzuschützen.

 

8.5      Loginscripts in Abhängigkeit der Gruppenzugehörigkeit

Ist es möglich beim Anmelden verschiedene Loginscripts zu starten, in Abhängigkeit der Gruppenzugehörigkeit oder für spez. User  (Admins)?

 

Jeder Benutzer kann in sein Homeverzeichnis eine Datei Login.bat ablegen, die automatisch beim Login ausgeführt wird.

 

Für Gruppen muss man an das allgemeine Loginscript /var/iserv/netlogon/Login.bat eine Zeile anfügen (und die Datei danach mit "chattr +i" schreibschützen), z.B:

if exist g:\Gruppe1 echo Benutzer in Gruppe1

 

 

 

8.6      DATENSICHERUNG zurückspielen

            Restorescript besorgen…

            cd /tmp

                        ftp

                        open www.mzo-support.de

                        juergen.goldmeyer

                        ******

                        cd Groups

                        cd Admins

                        cd Backup

                        get zrestore-new.txt

                        bye

 

            chmod 755 zrestore-new.txt

                        evtl noch editieren (Copy-Befehl cp ist z.Zt. aus Angst auskommentiert )         

            ./zrestore-new.txt

 

 

8.7 Wie ist es machbar, die Daten einer bestehenden Iserv-Installation (Benutzer, Gruppen, Home-Verzeichnisse, Rechnerliste...) in eine neue Iserv-Installation zu importieren?

 
Das einfachste ist wirklich, den Rechner mit Knoppix zu booten und dann _alle Dateien_ von der alten Platte lokal oder übers Netzwerk mit dem Programm rsync zu kopieren Aufruf:
rsync -av --progress /mnt/quelle /mnt/ziel                           bzw
rsync -avz -e ssh --progress --exclude='/proc/*' 1.2.3.4:/ /mnt/ziel
 
Die geänderte Hardware stört Linux nicht, nur das Netzwerk muss neu eingerichtet werden.
 
!!!!!
 
vorher /etc/init.d/postgresql stop
 Will man nur die Daten selbst kopieren, wie es etwas unübersichtlich:
- /etc/{passwd,group,shadow,gshadow}  Benutzer
- /etc /samba/
- /home/  Homeverzeichnisse
- /group/  Gruppenverzeichnisse
- /var/iserv/  diverse IServ-Daten (Konfiguration, Chatlog, Freischalten...)
- /var/lib/pgsql/  Datenbank
- /var/imap/  Mailserver
- /var/spool/imap/  Mails/Foren
- /var/spool/mqueue/  Mailspool (sollte normal eh leer sein)´
- /var/spool/mqueue.in/  Mailspool (sollte normal eh leer sein)
 
nachher /etc/init.d/postgresql start

evtl. noch:
Datenbank plattmachen
# >/var/imap/mailboxes.db
# /etc/init.d/cyrus restart

Neue Datenbank erzeugen
# su cyrus
# cd /var/spool/imap
# find * -name cyrus.header -printf "%h\tdefault\troot\tl\n"|sed y-/-.-|sort|/usr/cyrus/bin/ctl_mboxlist -u
# exit

Mailordner-Rechte setzen
# /opt/iserv/sbin/chkmboxacl

 iservchk
!!!!!
 
 

8.8. RSYNC übers Netzwerk

Man kann die gesamten Dateien mit rsync übers Netzwerk einfach aus dem laufenden alten Server rauskopieren
rsync -avz -e ssh --progress --exclude='/proc/*' 1.2.3.4:/ /mnt/ziel

8.9. Bootvorgang wird durch Aufforderung zum Filesystemcheck unterbrochen

Beim Starten des Systems kommt die Meldung das "fsck manuell ausführen" Anmeldung mit passwort oder ctrld zum normal start drücken
root-PWD eingeben
Dann Festplatten checken: z.B:
# fsck /dev/hda1
# fsck /dev/hda2
je nachdem was für HDDs und wieviele Partitionen man hat

8.10. Usern eine Shell geben:

Der User muss in einer der in iservcfg eingetragenen Gruppen mit shell-Berechtigung Mitglied sein
als root anmelden, dann
# iservusermod --shell=/bin/bash [username]

9 Software im Netz installieren

9.1 Denken und Rechnen

Denken und Rechnen von PC in ein Netzlaufwerk auf dem IServ installieren. Im Normalfall nur den Laufwerksbuchstaben bei der Pfadangabe ändern.
Falls Installation mit Fehlermeldung abbricht (bezgl. unwise.exe), Installation auf lokales Laufwerk durchführen und den Ordner von Hand an den gewünschten Platz auf dem IServ kopieren.
Dann mit Putty auf den IServ als root zugreifen.
In den Unterordner DATA der jeweiligen Version gehen (z.B. ../Westermann/DuR4/Data), manchmal wird Data mit großem D, manchmal mit kleinem d unter Linux geführt. Also ausprobieren!
Im Ordner dann den Befehl chmod 544 *.dxr ausführen.
Das war's, jetzt sollte DuR im Netz funktionieren.